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KLIMAwandel

Ansprechpartner: Daniela Sellmann

Projektstart: 15.01.2009
Projektnummer: 1d - Umwelt/Biodiversität

Projektmitarbeiter:

Projektbeschreibung:

Wie im Treibhaus! – Ein Umweltbildungsprogramm zum Thema Klimawandel

Im Rahmen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung nimmt die Umweltbildung in bayerischen Schulen einen immer größeren Stellenwert ein. Hierbei wird auf die fächerübergreifende Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte gesetzt. Durch eine gezielte Förderung von umweltspezifischem Wissen und emotionaler Verbundenheit mit der natürlichen Umwelt könnten umweltfreundliche Verhaltensweisen von Schüler/innen gefördert werden (siehe auch DFG-Schwerpunktprogramm 1293). Dieses Umweltwissen gliedert sich in umweltspezifisches Systemwissen, Handlungswissen und umwelthandlungsspezifisches Effektivitätswissen. Aufbauend auf dem Systemwissen, das auf der Vermittlung biologischer Sachverhalte beruht, sollen den Schüler/innen Handlungsoptionen vorgegeben oder von ihnen eigenständig abgeleitet werden. Da das Wissen um den ökologischen Nutzen einzelner Handlungsoptionen jedoch oftmals sehr gering ist, stützt sich das umweltspezifische Effektivitätswissen auf die Vermittlung von Kenntnissen um das Natur- bzw. Umweltschutzpotential. Auf der Grundlage dieses ökologiespezifischen Kompetenzmodells soll im speziellen Umweltbildungsprojekt „Wie im Treibhaus!“ Wissen zum Thema Klimawandel vermittelt und emotionale Verbundenheit zur Natur gefördert werden. Angelehnt an den gymnasialen Lehrplan der Jahrgangsstufe 10 werden hierzu verschiedene Lerneinheiten entwickelt und wissenschaftlich begleitet. Diese werden zum einen in der Schule, zum anderen im Ökologisch-Botanischen Garten Bayreuth (ÖBG) als außerschulischem Lernort stattfinden. Während im Klassenzimmer vor allem die theoretischen Hintergründe zum Themenkomplex Klimawandel vermittelt werden, ist die Arbeit im ÖBG durch einen praktischen Bezug zur Natur und zum wissenschaftlichen Arbeiten geprägt. Die verschiedenen Elemente des Programms setzen auf ein freies und selbstständiges Erarbeiten der Sachverhalte durch die Schüler/innen, z. B. durch das Lernen an Stationen, Gruppenarbeit oder kleine Experimente, bei dem die Lehrkraft lediglich geringe Hilfestellung leistet. Den Schülern soll ein Überblick über Ursachen, Mechanismen und Folgen des Klimawandels vermittelt werden, wobei auch auf das bereits vorhandene Wissen zum Thema aufgebaut wird. Da Jugendliche heute globalen Problemen wie dem Klimawandel oft hilflos gegenüber stehen, werden neben dem rein systemischen Wissen auch konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt. Sie sollen so in die Lage versetzt werden, aus einem Katalog verschiedener Handlungsoptionen die für sie wirksamsten auszuwählen.



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